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Flächennutzungsplan
FNP-Neuaufstellung

Flächennutzungsplan

Aufgabe des Flächennutzungsplanes gemäß § 5 Abs. 1 BauGB ist es, für das gesamte Stadtgebiet die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung nach den voraussehbaren Bedürfnissen der Stadt in den Grundzügen darzustellen. Dabei sind gemäß § 1 Abs. 7 BauGB die öffentlichen und die privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen. Der bisherige Flächennutzungsplan aus dem Jahr 1977 entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und soll daher neu aufgestellt werden. Dabei hat der Flächennutzungsplan eine nachhaltige Entwicklung und eine dem Wohl der Allgemeinheit dienende sozialgerechte Bodennutzung zu gewährleisten.

Der Flächennutzungsplan stellt die räumliche Entwicklung des Stadtgebietes in den nächsten 10 bis 15 Jahren dar, weshalb die Darstellung ausreichender, an den tatsächlichen Bedarfen orientierter Bauflächen, zu einer der zentralen Aufgaben der vorbereitenden Bauleitplanung gehört. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Wesseling sowie die Sicherung eines verträglichen Nebeneinanders von Industrie und sensiblen Nutzungen, aber auch die Berücksichtigung zeitgemäßer Anforderungen an unterschiedliche Arten von Mobilität, sind als grundlegende Herausforderungen zu bewältigen. Darüber hinaus soll der Flächennutzungsplan dazu beitragen, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln. Außerdem gilt es den Klimaschutz und die Klimaanpassung zu fördern sowie die städtebauliche Gestalt und das Orts- und das Landschaftsbild zu erhalten und zu entwickeln.

Der räumliche Geltungsbereich des Flächennutzungsplanes umfasst das gesamte Stadtgebiet.

Bei der Neuafstellung des Flächennutzungsplanes handelt sich um ein formelles Verfahren nach Baugesetzbuch (BauGB)

 

Hinweis: Räumlichen Entwicklungskonzeptes Wesseling 2040

Um die verschiedenen bereits bestehenden sektoralen Fachplanungen und Gutachten wie beispielsweise das Handlungskonzept Wohnen (empirica, 2017), das Industrie- und Gewerbeflächenkonzept für den Rhein- Erft-Kreis (Wirtschaftsförderung Rhein-Erft-Kreis, 2018), das Städtebauliche Entwicklungskonzept der Stadt Wesseling zur Seveso-III-Richtlinie (Bereich 61, Entwurf 2018), die Fortschreibung des Masterplan Einzelhandel (Stadt und Handel 2018) oder auch die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes (biregio, Entwurf 2018) im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes zu berücksichtigen, ist es erforderlich die unterschiedlichen fachlichen Aussagen in einem Räumlichen Entwicklungskonzept zusammenzuführen.

Bei dem räumlichen Entwicklungskonzept Wesseling 2040 handelt es sich um ein informelles Verfahren als „Vorverfahren“ zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes.

 

Der Prozess zur Erarbeitung des „Räumlichen Entwicklungskonzeptes Wesseling 2040“ und zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes ist als mehrstufiger kooperativer Prozess angelegt, in dem sowohl ein fachlicher Austausch mit den verschiedenen Fachämtern der Verwaltung als auch die umfangreiche Beteiligung von Politik und Öffentlichkeit vorgesehen ist.

 

 

 

Ansprechpartner

  • Herr Matthias Otte, Telefon: 02236 701 560, E-Mail:
  • Frau Svetlana Braun, Telefon: 02236 701 129, E-Mail:
  • Frau Ursula Schneider, Telefon: 02236 701 335, E-Mail:
Weitere Ansprechpartner finden Sie hier.

Verfahrensschritte

  • 30.06.2016, Aufstellungsbeschluss gem. § 2 (1) BauGB
  • 22.02.2017, Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses gem. § 2 (1) BauGB

Bezüge zu anderen Planverfahren

Anhänge

Hinweis

Alle hier gezeigten Bauleitpläne dienen lediglich zu Informationszwecken. Für eine rechtsverbindliche Auskunft sprechen Sie bitte mit der bzw. dem jeweiligen Ansprechpartner/in.

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