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Werne neu verknüpft

Die Stadt Werne verfolgt mit dem Projekt „Werne neu verknüpft“ das Ziel, den an die westliche Innenstadt grenzenden Raum entlang der Horne und der Münsterstraße besser in die zukünftige Stadtentwicklung einzubinden. Das Projekt entstand aus den ursprünglich eigenständigen Regionale 2016-Projekten „EnergieStadt Werne“ und „Werner Wasser im Wandel“. Um Synergieeffekte zu nutzen, hat die Stadt Werne beide Projekte miteinander verknüpft. Bei der Entwicklung des Projekts haben sich die vier Bausteine Gewässer, Verkehr, Städtebau und Energie konkretisiert. Im Zusammenspiel dieser Bausteine soll ein Prototyp für die innovative Umgestaltung von Fließgewässern in ihrer städtebaulichen Umgebung entstehen. In den letzten Monaten wurden in Zusammenarbeit mit Fachbüros und den zuständigen behördlichen Stellen die grundlegenden Rahmenbedingungen geklärt

Projektbausteine

Projektbaustein Gewässer
Die Horne soll im Bereich der Innenstadt Wernes naturnah gestaltet und für die Bürger wieder erlebbar gemacht werden. Zu möglichen Maßnahmen an der Horne zählen zum Beispiel Aufweitungen des Gewässers in Bereichen, in denen benachbarte Flächen zur Verfügung stehen. Zukünftig können Sie als Stadtbewohner entlang der Horne promenieren! Sitzgelegenheiten laden zum Ausruhen und Erleben von Wasser und Natur mitten in der Stadt ein. Infopunkte an exponierten Standorten informieren über die neuen ökologischen Qualitäten einer naturnah umgestalteten Horne, die ein wichtiger Beitrag zu einer lebenswerten Stadt werden soll.

Projektbaustein Verkehr
Der Bau der Ortsumgehung L 518 n hat die großen innerstädtischen Kreuzungsbereiche der Münsterstraße deutlich von Verkehr entlastet. Die nun überdimensionierten Flächen mit ihrer massiven Trennwirkung können somit für eine städtebauliche Aufwertung und Neugestaltung des Verkehrsraums genutzt werden. Eine mögliche Lösung ist die Einrichtung von Kreisverkehren mit erheblichen Nutzungsvorteilen für alle Verkehrsteilnehmer und einer verbesserten Gestaltqualität. Weiter bieten sich der Rückbau der Fußgängerbrücke und die Öffnung des Kreuzungsbereichs Becklohhof/Burgstraße für Fußgänger und Radfahrer an.

Projektbaustein Städtebau
Mit der Umgestaltung der Horne entstehen attraktive Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer an der Horne. Im Süden der Innenstadt entsteht der Neubau des Natursolebads, dessen Eingang sich zum zukünftigen Uferweg der Horne öffnen wird. Der Uferabschnitt zwischen „Hornemühle“ und Burgstraße bietet Platz für eine Naturerfahrung am Wasser. Der Moormannteich präsentiert sich zukünftig als grüner Stadtplatz, der auch als Erholungs- und Veranstaltungsort dient. Das Uferareal nördlich der Feuerwehr als grünes Tor zur Stadt wird zusätzlich neue Spielflächen für Kinder anbieten.

Projektbaustein Energie
Die Stadt Werne möchte bei der Energiewende eine Vorreiterrolle einnehmen. Beiderseits der Horne und der Münsterstraße liegen große öffentliche und private Einrichtungen, die Energie in Form von Wärme und Strom benötigen. Um diese Energie möglichst effektiv zu nutzen, sollen Energieerzeugung und -verbrauch über ein neues Verteilernetz und den Einsatz verschiedener Erzeugersysteme zusammengeführt werden. Das Nahwärmenetzes kann darüber hinaus zu jeder Zeit sukzessive erweitert werden.

Kreativwoche
Mit der Durchführung der Kreativwoche vom 24. bis 26. Januar 2017 hatten Bürgerinnen und Bürger, örtliche und regionale Akteure, Vertreter von Fachbehörden sowie externe Fachleute in einem moderierten Planungsprozess die Gelegenheit, inhaltliche und räumliche Perspektiven für den Planungsraum zu entwickeln. Über insgesamt drei Tage wurde an der Konkretisierung des Projekts gearbeitet. Rund 90 Teilnehmer nutzten das Bürgerforum am Abend des 24. Januars im Kolpinghaus, um die Zukunft des Raums entlang der Horne und der Münsterstraße in themenbezogenen Bürgerwerkstätten mitzugestalten. Zum Ende der Kreativwoche am 26. Januar wurden die gemeinschaftlich erarbeiteten Leitideen und Zielvorstellungen einem großen Publikum im Alten Rathaus vorgestellt.

Rahmenplan
Präsentation gesamt
Projektzeitung Januar 2017
Projektstudie