Stadt Oelde

Flächennutzungsplan
Flächennutzungsplan - 31. Änderung

Zur Entwicklung des Areals zwischen den Straßen „Goldbrink/Von-Nagel-Straße/Zum Sundern“ soll durch die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 137 „Goldbrink/Von-Nagel-Straße/Zum Sundern“ eine städtebauliche Aufwertung dieses Bereiches zur Entwicklung eines innenstadtnahen Wohngebietes planerisch ermöglicht und abgesichert werden. Gleichzeitig soll das im angrenzenden Umfeld vorhandene Nutzungsspektrum stabilisiert bzw. so weiterentwickelt werden, dass negative Entwicklungen auf das geplante Wohngebiet ausgeschlossen werden können. Planerisches Ziel ist es, diesen Bereich als wichtige Ergänzung des innenstadtnahen Wohnens zu entwickeln. Dies ist auch aus städtebaulicher Sicht sinnvoll, da sich nördlich, östlich und südlich weitere Wohngebiete befinden und die bisherige Ausweisung eines Gewerbe- und Industriegebietes auf diesen Flächen nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine Trennung von Gewerbe- und Industrieflächen und Wohnen entspricht.

Zur Realisierung eines innenstadtnahen Wohngebietes in diesem Bereich ist es erforderlich, die Darstellungen des Flächennutzungsplans zu ändern und einen Bebauungsplan aufzustellen. Zur Sicherstellung der eingangs beschriebenen Zielsetzungen soll eine Veränderungssperre gem. § 14 BauGB erlassen werden, um noch vor Wirksamwerden des Bebauungsplans Entwicklungen zu verhindern, die dem aufzustellenden Plan widersprechen und seine Zielsetzungen gefährden. Mit der Veränderungssperre besteht die Möglichkeit, im Planbereich nur solche Vorhaben zuzulassen, die dem Planungszweck und -ziel nicht widersprechen. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass Vorhaben realisiert würden, wie z.B. neue gewerbliche (störende) Betriebe, die den angestrebten Zielen des künftigen Bebauungsplans widersprechen und seine Zielsetzungen gefährden würden.

Der Änderungsbereich solll die Flächen nördlich der „Von-Nagel-Straße“, einen Streifen westlich der Straße „Goldbrink“ und den Bereich zwischen den Straßen „Goldbrink/Von-Nagel-Straße/Zum Sundern“ umfassen. Der überwiegende Teil der Flächen, die bislang als gewerbliche Baufläche dargestellt sind, soll als Wohnbaufläche dargestellt werden. Der nordwestliche Änderungsbereich nördlich der „Von-Nagel-Straße“ und ein Streifen westlich der Straße „Goldbrink“ soll als gemischte Baufläche dargestellt werden, um einen verträglichen Übergang zur geplanten Wohnentwicklung zu gewährleisten


Planunterlagen

Alle hier zur Verfügung gestellten Pläne und Unterlagen dienen lediglich Informationszwecken. Für eine rechtsverbindliche Auskunft nehmen Sie bitte Kontakt mit den jeweiligen angegebenen Ansprechpersonen auf.

Geltungsbereich

Verfahrensschritte

  • 17.09.2018, Aufstellungsbeschluss gem. § 2 (1) BauGB

Ansprechperson

  • Frau Nicola Köstens, Telefon: 02522 / 72-428, E-Mail:

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Hinweise

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