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Gemeindeplanung in Gangelt

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Digitalisierungsgrundlage: DGK5
Flächennutzungsplan
53. Flächennutzungsplanänderung

Ziel der Planungen ist es, Wohnbauland zu Zwecken und im Umfang der Eigenentwicklung zu schaffen. Der Flächenbedarf für die geplanten Wohnnutzungen kann innerhalb der Ortschaften Breberen und Brüxgen nicht gleichwertig gedeckt werden. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Baulücken ist in den Orten gering. Mit dem Bauleitplanverfahren wird in dem Ortsteil Breberen-Brüxgen den ortsteilspezifischen Bedarfen nach Wohnbauland entsprochen.

Auf der Grundlage des bestehenden Flächennutzungsplanes ist die geplante Nutzung nicht möglich. Dieser stellt für das Plangebiet größtenteils landwirtschaftliche Fläche sowie zum Teil Wohnbauflächen dar. Ein Bebauungsplan für das Plangebiet besteht nicht.

Das Plangebiet bietet sich für die geplante Nutzung besonders an. Erstens grenzen die Flächen im Nordwesten an den bestehenden Ortskern, sodass die vorhandene Infrastruktur, insbesondere das im Westen befindliche Schulzentrum, durch die Planung gestärkt würde. Zudem entspricht die nordwestlich angrenzende, bestehende Wohnnutzung der geplanten Darstellung von Wohnbauflächen“. Demnach würde sich die Planung in die bestehende Nutzungsstruktur einfügen. Die Flächen befinden sich außerdem an der bereits voll erschlossenen Schützenstraße, weshalb die vorhandene Infrastruktur durch das Vorhaben voraussichtlich nicht wesentlich ertüchtigt werden muss. Da die Schützenstraße direkt an die K17 anschließt, würden die durch das Vorhaben erzeugten Verkehrsströme voraussichtlich zu keiner Überlastung des bestehenden Verkehrsnetzes oder zu einer Beeinträchtigung der bestehenden Wohngebiete führen.

Es wird beabsichtigt, das Bauleitplanverfahren im Normalverfahren (mit frühzeitiger Beteiligung und Offenlage) durchzuführen. Ein beschleunigtes Verfahren gem. § 13a BauGB entfällt, da es sich um keine typische Innenentwicklung handelt. Die Änderung des FNP und die Aufstellung des Bebauungsplanes sollen zur Verfahrensbeschleunigung im Parallelverfahren erfolgen.

Das Planungsziel soll planerisch dahingehend unterstüzt werden, indem durch die Flächennutzungsplanänderung Wohnbauflächen und gemischte Bauflächen am nördlichen sowie westlichen Siedlungsrand zurückgenommen werden. Außerdem wird die als Sonderfläche (S) ausgewiesene Fläche für den Hundeübungsplatz aufgehoben, da der Hundeverein mittlerweile in der Ortschaft Hastenrath ansässig ist.

In der Flächenbilanz werden in dem Geltungsbereich der Flächennutzungsplanänderung rund 3.000 m² mehr Bauflächen zurückgenommen als neu ausgewiesen.

Der räumliche Geltungsbereich des Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplanes umfasst insgesamt 5 Flächen. Diese befinden sich in der  Gemarkung Breberen-Schümm,

1.) Flur 2, Flurstück 205 sowie teilweise das Flurstück 387

2.) Flur 1, Flurstück 247, 248, 437, 449, 450, 456 sowie Flur 2, Flurstück 234 und teilweise die Flurstücke 130, 131, 132 und 146

3.) Flur 2, Flurstücke 94, 95 teilweise sowie Flur 16, Flurstücke 27, 28, 29, 30, 31, 32, 39, 40, 96, 106, 110, 111 sowie teilweise die Flurstücke 9, 45, 81 und 84

4.) Flur 8, Flurstücke 90 und 91 sowie teilweise die Flurstücke 69 und 71

5.) Flur 8, Flurstücke 32, 35, 36, 129 und 137 sowie teilweise die Flurstücke 28, 30, 31, 33, 130, 135 und 136. Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst die Flächen Gemarkung Breberen-Schümm, Flur 8, Flurstücke 134 und 137. Das Plangebiet hat eine Größe von ca. 1,9 ha.

 

 

 

 

 


Ansprechpartner

  • Herr Christoph Meiers, Telefon:  , E-Mail: christoph.meiers@gangelt.de
  • Herr Willibert Mevissen, Telefon:  , E-Mail: willibert.mevissen@gangelt.de

Verfahrensschritte

  • 23.01.2017 - 24.02.2017, Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden gem. §3 (1) und §4 (1) BauGB
  • 18.04.2017 - 19.05.2017, Öffentliche Auslegung gem. § 3 (2) und § 4 (2) BauGB
  • 14.08.2017 - 15.09.2017, Satzungsbeschluss gem. § 10 (1) BauGB

Bezüge zu anderen Planverfahren


Parallelverfahren


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