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Grundlagen der Stadtplanung

 Was ist ...

 Hinweis
Alle hier gezeigten Bauleitpläne dienen lediglich zu Informationszwecken. Für eine rechtsverbindliche Auskunft sprechen Sie bitte mit der bzw. dem jeweiligen Ansprechpartner/in.

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Lebens-WERTE Dörfer der Gemeinde Burbach
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Bevölkerungsrückgang bedeutet nicht nur einen geringeren Bedarf an neuer Baufläche sondern auch eine Gefahr für die Lebensqualität in den einzelnen Dörfern der Gemeinde Burbach.

Aus diesem Grund ist es der Gemeinde Burbach ein zentrales Anliegen mit der Initiative "Lebens-WERTE Dörfer", die Lebensqualität insbesondere in den Ortskernen durch verschiedenste Maßnahmen konsequent und dauerhaft zu sichern und zu fördern und gleichzeitig den wertvollen Naturraum zu schonen. So sind bereits folgende Projekte in diesem Zusammenhang entstanden bzw. in Planung:

Maßnahmen der Initiative Lebens-WERTE Dörfer der Gemeinde Burbach
Dorfentwicklungsplanungen Dorfentwicklungsplanungen
  • Zur Stärkung der einzelnen Dörfer der Gemeinde Burbach wurden in Zusammenarbeit mit den Bürgern in Bürgerversammlungen und Arbeitskreisen unter Federführung des Fachbereichs Architektur und Städtebau der Universität Siegen und der Verwaltung bereits im Jahr 2000 Entwicklungskonzepte für jeden der neun Orte erarbeitet.
  • Neben detaillierten Analysen beinhalten die Leitfäden konkrete Einzelmaßnahmen, die im Hinblick auf die demographische Entwicklung zur Verbesserung der Lebensqualitäten in den Dörfern beitragen.
Dorfentwicklungsmaßnahmen Dorfentwicklungsmaßnahmen
  • Mit den Ortsvorstehern und Heimatvereinen wurden die geplanten Maßnahmen in jeweilige Dorfprioritätenlisten aufgenommen.
  • Umsetzungsgrundlage ist ein "3 Säulen Modell": Eigeninitiative des Dorfes, Finanzierung durch Haushaltsmittel, staatliche Förderung.
  • Die Vergabe von jährlich regelmäßig in den Haushalt eingestellten Mittel von 50.000,- € erfolgt im Wettbewerb zwischen den Dörfern.
  • Bereits realisierte Projekte sind u.a.: öffentliche Plätze, Sanierung und Umbau von Dorfgemeinschaftshäusern und Kindergärten.
Rücknahme von Bauflächen im Flächennutzungsplan Rücknahme von Bauflächen im Flächennutzungsplan
  • Im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes im Jahr 2006 wurde beschlossen, keine Neubaugebiete mehr zu entwickeln sondern vorhandene Baulücken als Baulandpotential zu aktivieren.
  • Ferner erfolgte eine deutliche Rücknahme von gewerblichen Bauflächen zugunsten hochwertiger Naturschutzflächen.
  • Die bauliche Nachnutzung von zwei militärischen Konversionsflächen und die Neuausweisung eines interkommunalen Gewerbegebietes reduzieren Flächenversieglungen.
Musterentwürfe für das Bauen im Bestand Musterentwürfe für das Bauen im Bestand
  • Studenten des Fachbereiches Architektur und Städtebau der Universität Siegen erstellten im Rahmen des Studiums Musterentwürfe für Wohngebäude unter dem Motto "Neues Wohnen im alten Dorf" für modernes aber städtebauliches angepasstes Wohnen im Ortskern von Holzhausen.
  • Diese "Best Practice" Beispiele wurden im Rahmen einer Ausstellung und Veranstaltung zum Thema "Bauen im Ortskern" präsentiert und neben Sanierungsbeispielen in einer Broschüre dokumentiert.
Öffentlichkeitsarbeit Öffentlichkeitsarbeit
  • Durchführung von verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen zum Thema "Dorfentwicklung" und "Bauen und Wohnen im Ortskern" wie z.B. ein gemeinsamer Vortragsabend im Herbst 2006 mit der Universität Siegen, ortsansässigen Architekten und der Sparkasse Burbach - Neunkirchen mit anschließender Ausstellung von Modellen für eine beispielhafte Bebauung in den Ortskernen Burbachs.
  • Herausgabe verschiedener Broschüren zum Thema "Bauen und Wohnen im Ortskern" und zum Thema Klimaschutz beim Hausbau.
Baufibel für die Gemeinde Burbach Baufibel für die Gemeinde Burbach
  • Als Ergänzung zum rechtlichen Instrument, einer Gestaltungssatzung für den Ort Burbach-Holzhausen, wurde mit Unterstützung des LWL - Amt für Landschafts- und Baukultur in Westfalen eine Baufibel für die gesamte Gemeinde Burbach entwickelt.
  • Beispiele vorbildlich sanierter historischer Gebäude aber auch insbesondere Beispiele moderner, aber städtebaulich angepasster Bauten werben für eine ortsbildtypische Bebauung und geben Bauherren zahlreiche wertvolle Anregungen für die Gebäudegestaltung.
Gestaltungssatzung Gestaltungssatzung
  • Gemeinsam mit den betroffenen Gebäudeeigentümern und interessierten Bürgern wurde eine Gestaltungssatzung entwickelt, die auf der einen Seite im Hinblick auf den zu schützenden Ortskern notwendige Mindestvorgaben für Neubauten festsetzt auf der anderen Seite aber ausreichend Gestaltungsfreiheit für eine sinnvolle Nachnutzung der demographisch bedingt leer stehenden Gebäude erlaubt.
  • Die parallel entwickelte Baufibel für die Gemeinde Burbach dient mit ihren historischen und modernen Beispielen als Bauherreninspiration.
Förderprogramm zur Stärkung der Ortskerne Förderprogramm zur Stärkung der Ortskerne
  • Eine Besonderheit ist die Kombination der Förderbereiche: Kauf, Neubau, barrierefreier Umbau und energetische Sanierung von Gebäuden im Ortskern sowie der Hochwasserschutz und die dorfgerechte Bepflanzung ergänzt durch besondere Konditionen der lokalen Kreditinstitute.
  • Die kostenfreie Erstberatung durch Burbacher Architekten als Fördervoraussetzung soll den Bauherrn für eine ganzheitliche Betrachtung beim Hausbau und für die Themen Demographie, Klimaschutz und Klimaanpassung sensibilisieren.
Baulückenmanagement Baulückenmanagement
  • "Innen wohnen, außen schonen", nach diesem Motto wurde gemeinsam mit dem Planungsbüro "Planlokal" in Dortmund ein Baulückenkataster für alle neun Ortsteile der Gemeinde entworfen, um so statt der Ausweisung neuer Bauflächen vorhandene Baulücken zu aktivieren.
  • Ergebnis der gezielten Eigentümerbefragung: Verkaufsbereitschaft für über 220 Baulücken im gesamten Gemeindegebiet.
  • Auf der Homepage der Gemeinde Burbach liegen alle wichtigen Informationen bereit, damit sich Käufer und Verkäufer finden können.
Einzelhandelskonzentration im Ortskern Einzelhandelskonzentration im Ortskern
  • Wirtschaftliche und städtebauliche Stärkung der Ortskerne der Gemeinde Burbach durch gezielte und konsequente Ansiedlung insbesondere von großflächigem Lebensmitteleinzelhandel in den einzelnen Ortsmitten.
  • Beispiele: Umbau der Ortsmitte von Burbach, d.h. konzentrierte Ansiedlung von drei Verbrauchermärkten, neuer Zweifachturnhalle, neuem Kindergarten, neuem Schulhof, Parkplätzen sowie Nachnutzung historischer Gebäude als "Römerpassage".
Nachverdichtung durch Bauleitplanung Nachverdichtung durch Bauleitplanung
  • Die Gemeinde Burbach prüft und überarbeitet sukzessive alle älteren Bebauungspläne im Hinblick auf eine intensivere Ausnutzung der Grundstücke. Sie schafft somit die planungsrechtlichen Voraussetzung für eine stärkere Nachverdichtung und Belebung der Ortskerne bei gleichzeitiger Schonung des Naturraums um die Ortslagen.
  • In diesem Zusammenhang werden auch die gestalterischen Auflagen hinsichtlich der Zulassung von Anlagen zur Gewinnung von regenerativer Energie erweitert wie z.B. Photovoltaik und Gründächer.


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