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Stadtentwicklung / Stadtplanung
Grundlagen der Stadtplanung

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Fortschreibung des Innenstadtkonzepts beschlossen

Die Innenstadt steht - angesichts der Konkurrenz zu anderen Städten und Gemeinden im westlichen Münsterland sowie den benachbarten Niederlanden - vor entscheidenden Weichenstellungen. Die Attraktivität und Funktionsfähigkeit der Innenstadt als Handels-, Versorgungs- und Kulturzentrum der Stadt sowie des näheren Umlandes ist wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt insgesamt. Diesem Anspruch wird die Innenstadt nur teilweise gerecht.

Durch eine Vielzahl von Maßnahmen im öffentlichen Raum soll daher die Attraktivität und Funktionsfähigkeit der Innenstadt gestärkt, funktionale und gestalterische Mängel beseitigt und private Investitionen ermöglicht bzw. angestoßen werden. Das Entwicklungskonzept Innenstadt Ahaus integriert diese Maßnahmen in ein planerisches Gesamtkonzept und koordiniert deren räumliche, sachliche, zeitliche und finanzielle Durchführung.

Das Entwicklungskonzept Innenstadt Ahaus in der überarbeiteten Fassung (Stand: 29.09.2010) beschreibt sechs Schlüsselprojekte, die räumlich und funktional im Mittelpunkt der Innenstadtentwicklung stehen:

1. Umgestaltung der Marktstraße (Fußgängerzone)
Die Attraktivität und Funktionsfähigkeit der Fußgängerzone als dem zentralen Geschäfts- und Kommunikationsbereich ist wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit der Innenstadt insgesamt. Die Umgestaltung der Fußgängerzone konnte im Jahre 2007 erfolgreich abgeschlossen werden.

2. Bauliche Arrondierung des Rathauskomplexes
Die bauliche Arrondierung des Rathauskomplexes soll dazu beitragen, den Rathausplatz als Teil der Fußgängerzone nachhaltig zu beleben sowie erkennbaren Trading-Down-Ansätzen im Umfeld des Rathausplatzes entgegenzuwirken.

3. Bau einer Entlastungsstraße
Der Bau einer Entlastungsstraße parallel zur Wallstraße dient der Herausnahme des Durchgangsverkehrs aus der Wallstraße als eine Voraussetzung für die beabsichtigte Umgestaltung der Wallstraße.

4. Umgestaltung der Wallstraße
Die verkehrliche Entlastung der Wallstraße bietet die Chance, die Wallstraße als integralen Bestandteil des zentralen Geschäfts- und Kommunikationsbereichs umzugestalten.

5. Bebauung des Kirmesplatzgeländes
Die Umnutzung des Kirmesplatzgeländes soll der Unterbringung von innenstadtrelevanten großflächigeren Einrichtungen des Einzelhandels- und Dienstleistungssektors dienen, die auf Grund ihres Flächenbedarfs derzeit nicht in der Innenstadt angesiedelt werden können. Voraussetzung ist, dass für die gegenwärtigen Nutzungen (Kirmes, Zirkus, Schützenfeste, Parkplatz, usw.) geeignete Ersatzstandorte gefunden werden.

6. Errichtung des Kulturzentrums Ahaus
Bestandteile des Kulturzentrums sind die Stadthalle, die Stadtbücherei, die Volkshochschule (VHS), die Musikschule sowie Gastronomie. Durch die Bündelung mehrerer Kultureinrichtungen an einem Standort können im beachtlichen Umfang Synergien generiert werden. Veranstaltungsräume der Stadthalle können auch für Veranstaltungen der Bücherei, der VHS und der Musikschule genutzt werden. Parkplätze sind nach Lage und Anzahl (Kirmesplatz, Stadthalle, Bernsmannskampschule) ausreichend vorhanden und kommen allen Einrichtungen gleichermaßen zu Gute. Die zentralen Lagen der Innenstadt sind fußläufig in zwei bis drei Minuten zu erreichen. Darüber hinaus ist der Standort über die Wüllener Straße (ehemals B 70) und den Adenauerring (ehemals B 474) auch für auswärtige Besucher verkehrlich gut erreichbar.

Im Zusammenhang mit der Errichtung des Kulturzentrums Ahaus sind folgende Maßnahmen erforderlich:
Die ursprüngliche Fassung des Entwicklungskonzepts Innenstadt Ahaus basiert auf den Ergebnissen des gleichnamigen städtebaulichen Wettbewerbs, den die Stadt im Jahre 2000 ausgelobt hat.

Begleitend zum Entwicklungskonzept Innenstadt Ahaus wurden weitere Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt auf den Weg gebracht, insbesondere die Aufstellung einer Sanierungssatzung, die Neufassung der Gestaltungssatzung Innenstadt, die Neufassung der Sondernutzungssatzung (verbunden mit einer zeitlich befristeten Investitionsförderung für Außenmobiliar) sowie die Aufstellung eines Einzelhandelskonzepts.

Der Rat der Stadt hat am 14. Juli 2010 die Fortschreibung des Entwicklungskonzepts Innenstadt Ahaus - unter Einbeziehung des Kulturzentrums Ahaus - beschlossen.

Die Fortschreibung ist, wie schon die Ursprungsfassung des Innenstadtkonzepts, in Zusammenarbeit mit dem Büro reicher haase associierte entstanden. Informationen über das Büro erhalten Sie unter www.rha-architekten.de.

Ansprechpartner zur Sanierungsssatzung Innenstadt
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E-Mail
Walter Fleige (0 25 61) 72 430 E-Mail an Walter Fleige senden
Ingrid Overkamp (0 25 61) 72 431 E-Mail an  Ingrid Overkamp senden
Julia Althaus (0 25 61) 72 432 E-Mail an Julia Althaus senden